GPX Analyse

Da ein Programm, das ich bisher benutzt habe, um meine Radtouren zu analysieren, nicht mehr richtig funktioniert, habe ich mir mein eigenes Programm geschrieben.
Der Zweck des Programmes ist es, GPS-Tracks, die auf Radtouren aufgenommen wurden, darzustellen und zu analysieren.
Das Programm liest GPS-Dateien ein, die der Spezifikation 1.1 entsprechen. Dateien, die dieser Spezifikation nicht entsprechen, werden eventuell auch eingelesen. Dies ist aber nicht garantiert.
Es halt sich als günstig herausgestellt, dass man nicht zu viele Punkte speichert. Alle 50 m ein Punkt ist vollkommen ausreichend.
Das Programm enthält drei verschiedene Seiten.
Auf der ersten Seite «Karte» wird die gefahrene Strecke dargestellt. Als Kartenlieferant wird OpenStreetMap benutzt, um Probleme mit Lizenzen zu vermeiden. Für den Zugriff wird die Komponente «GMap.net» verwandt. Um die Karte darzustellen, ist eine Internet-Verbindung notwendig. Für die restlichen Funktionen ist keine Internet-Verbindung notwendig.
Unten auf der Seite ist ein sogenannter Trackbar dargestellt. Durch Verstellen kann die Strecke auf der Karte abgefahren werden. Der Trackbar reagiert auch auf das Bestätigen der Pfeiltasten.
Auf der Seite «Daten» werden die Daten dargestellt. Aus der GPX-Datei stammen die Spalten Länge, Breite, Höhe und Zeit. Die Daten in den anderen Spalten werden vom Programm. Auch die üblichen Befehle für copy/paste (ctrl + c und ctrl + v) funktionieren. Damit kann man die Daten z. B. nach Excel transferieren.
Die Seite Diagramme zeigt vier verschiedene Diagramme und eine Spalte mit Daten.
Das erste Diagramm zeigt die Geschwindigkeit über der Fahrstrecke dargestellt. Geschwindigkeiten kleiner als 5 km/h werden bei der Auswertung ignoriert und als Pause betrachtet. Durch die Art der Darstellung über die Fahrstrecke werden Pausen praktisch nicht dargestellt, da sich die zurückgelegte Fahrstrecke während einer Pause nicht ändert.
Durch Klicken und folgendes Ziehen der Maus lässt sich ein Bereich auswählen. Die anderen Diagramme sind dann mit dem ersten Diagramm synchronisiert und sie zeigen alle Daten nur für den selektierten Abschnitt. Auf der Karte wird der selektierte Bereich rot dargestellt. Links unten im Diagramm befindet sich ein Knopf, mit dem das Selektieren zurückgesetzt werden.
Das Diagramm links unten zeigt, ein Histogramm der Geschwindigkeit. Die Höhe der Balken entspricht den gefahrenen Kilometern bei dieser Geschwindigkeit.
Das Diagramm rechts oben zeigt das Höhenprofil. Die Höhenangaben in GPX-Dateien sind häufig nicht sehr genau und wenn man daraus Steigungen berechnen will oder zurückgelegte Höhenmeter, führt dies oft zu überhöhten Werten. Im Menü «Dateien» gibt es die Option «Höhen glätten». Es wird empfohlen, ein bis dreimal die Höhen zu glätten, um realistische Werte für die Höhenmeter zu erreichen.
Für das Steigungsdiagramm wird nicht jeder Punkt ausgewertet. Es werden nur alle ca. 500 m die Steigung ausgewertet. Dies führt zu sinnvolleren Daten.
Die Karte, die Diagramme und eine Zusammenfassung der Daten lassen sich ausdrucken.
Mit dem download erhält mit eine Zip-Datei. Durch Unzippen erscheint dann eine msi-Datei. Zum Ausführen der msi-Datei braucht man Administratorrechte auf seinem PC.

Schaff ich den Ötztaler?

Das Programm ist eine Spielerei für Rennradfahrer.

Viele spielen mit dem Gedanken, sich mal an einem großen Radmarathon zu versuchen. Doch schafft man es? Das Programm gibt einem zu mindestens ein Gefühl dafür. Die Formeln zur Berechnung der Geschwindigkeit habe ich der Webseite www.kreuzotter.de von Walter Zorn († 2009) entnommen.

Mit den Daten des Fahrers und der Streckenbeschreibung wird stückweise die Fahrgeschwindigkeit und Fahrzeit errechnet.

Der Startbildschirm sieht so aus:

Es gibt ein Menü (Datei, Kurse, Karte und Hilfe). Für den Hauptteil gibt es drei Registerkarten (Berechnung, Ergebnisse und Steigungshistogramm).

Zuerst sollte man seine Daten eingeben: die Größe, das Gewicht, das Gewicht des Rades, die Trittfrequenz (hat einen Einfluss auf den Windwiderstand), die Leistung, die man ausdauernd treten kann und die maximale Geschwindigkeit bergab.

Bevor der Knopf zum Berechnen freigeschaltet wird, muss man noch einen Kurs auswählen. Dazu clickt man auf den Menüpunkt „Kurse“. Es werden mehrere vorinstallierte Kurse angeboten.

Nach der Auswahl erscheint die Strecke auf der Karte. Mit dem Rad der Maus kann herein- und herausgezoomt werden. Zum Verschieben der Karte die rechte Maustaste drücken und Maus verschieben.

Nach dem Drücken des „Berechnen“-Knopfes wird die Berechnung ausgeführt und auf die nächste Registerkarte umgeschaltet.

Bei einigen Radmarathons müssen Kontrollpunkte zu gewissen Zeiten erreicht werden. Das Programm zeigt eine Tabelle mit den Soll- und den erreichbaren Ist-Zeiten. Zusätzlich werden einige Berechnungsergebnisse angezeigt. Das Diagramm zeigt die Geschwindigkeit über der Zeit an. In diesem Beispiel sind die Anstiege gut zu erkennen.

Auf der Registerkarte „Steigungshistogramm“ wird dargestellt über wie viel Kilometer man eine bestimmte Steigung bewältigen muss.

Für die Karte auf der Startseite können vier verschiedenen Kartenlieferanten genutzt werden. Es muss aber eine Verbindung zum Internet bestehen, aber nur für die Kartenanzeige.

Um selber neue Kurse dem Programm hinzuzufügen, braucht man die Strecke als gpx-Datei. Die Datei muss natürlich auch die Höhenwerte enthalten. Höhen, die aus GPS-Messungen gewonnen wurden, sind in der Regel nicht sehr genau. Vor allen wenn die Datei viele Messpunkte in kurzen Abständen enthält, addiert man nur die Messfehler auf. Am besten sind barometrische Höhenmessungen.

Am einfachsten ist die Erstellung der Strecke mit dem „Quäldich-Tourenplaner“ (kostenlos im Internet). Beim Export sollte man sich auf 500 Punkte beschränken.

Klickt man auf „Neu“ im Menü Datei erhält man, folgenden Dialog:

Durch Klicken auf „Datei…“ kann man die GPX-Datei auswählen. Der Dateiname wird in die Textbox für den Titel übernommen. Der Titel erscheint nachher in der Auswahl der Kurse. Es muss die Startzeit angegeben werden.

In der Tabelle werden der Name des Kontrollpunktes, die Entfernung vom Start und die Soll-Zeit eingegeben. Die Sollzeit ist die Zeit auf der Uhr, nicht die Zeit seit dem Start.

Für die Auswertung nimmt das Programm immer den ersten Messpunkt hinter der Kilometerangabe.

Wenn die Kilometerangabe länger als die Strecke ist, wird der letzte Punkt genommen.

Die Daten zu den Kursen sind in der Datei „Kurse.xml“ gespeichert und können dort auch geändert werden, mit ein wenig XML-Kenntnissen oder logischem Denken.

Das Programm kann als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Die gesamte Datei muss in ein Verzeichnis extrahiert werden. Gestartet wird durch Doppelklick auf „Powerspeed.exe“.

(Hier klicken zum Herunterladen).

Das Programm enthält keine Viren und sammelt auch keine Daten. Großes Indianer-Ehrenwort!

 

ScanCurve

Calculations are done nowadays with the computer, but sometimes data are only available in form of a diagram. A lot of suppliers still deliver curves instead of polynoms for their equipment. With this program you may easily create a polynom from a curve. Look into the attached Pdf under the “Help” menu item how to use the program. You need administrator rights to install the software on your computer.

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